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Warum ein Fahrradhelm zum Reiten nicht ausreichtIMG-20160607-WA0010 (Small)

• Reithelme erfüllen die europäische Sicherheitsnorm 1384 – Fahrradhelme die Norm 1078

• beide Helme werden unterschiedlichen Belastungstests unterzogen und erfüllen die Sicherheitskriterien nur für die jeweilige Sportart, z.B. spielen beim Reithelm die Sturzhöhe und daraus resultierende höhere Ansprüche an die Dämpfung und an die Stabilität der Beriemung eine große Rolle

• die Beschaffenheit der Helme unterscheidet sich: während Reithelme aus einer zusätzlich abgepolsterten Polystyrol-Innenschale und einer härteren PlastikAußenschale bestehen, verfügen Fahrradhelme lediglich über eine Hartschaumund eine dünne Folienschale

• beim Reithelm bietet ein zusätzlicher Schirm Schutz fürs Gesicht, bei kaum einem Radhelm ist ein Schirm zu finden

Übrigens kann das Tragen eines nicht für den Reitsport zertifizierten Helms auch versicherungstechnische Konsequenzen haben: die Versicherungen können angeben, dass der Schaden bei Tragen eines entsprechenden Kopfschutzes nicht so groß gewesen bzw. mit einem Reithelm so erst gar nicht eingetreten wäre. Das Mitverschulden des Verunfallten wird angerechnet, so dass der Schadensersatz geringer ausfallen kann.

Ein Helm für beides

Mittlerweile bieten einige Hersteller Helme an, die sowohl für das Radfahren als auch für das Reiten geeignet sind.
Zum Beispiel www.waldhausen.com.

(Quelle: „reitsportMagazin“, Ausgabe 9/2010, Link zum Heft http://www.reitsportmagazin.de/Ausgabe-09-10.257.0.html)

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